RIMET WISSENSBASIS – 23.08.2025

RIMET WISSENSBASIS – 23.08.2025

Komponenten in der Luftfahrt arbeiten unter Bedingungen, die in kaum einer anderen Branche vorkommen: extrem niedrige Temperaturen in großer Höhe, hohe Belastungen, Vibrationen, Druckschwankungen sowie höchste Sicherheitsanforderungen, bei denen praktisch kein Fehlermargin existiert.
Deshalb muss jedes Bauteil – selbst kleinste Einsätze, Halter oder Hülsen – strenge material-, qualitäts- und prozessbezogene Normen erfüllen.
Zuverlässigkeit und Prozessstabilität sind Grundvoraussetzungen, und die CNC-Bearbeitung muss unter streng kontrollierten Bedingungen erfolgen.
Die zentrale Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Luftfahrt.
Sie umfasst unter anderem:
Die Erfüllung dieser Normen ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme an globalen Lieferketten.
Materialien für die Luftfahrt müssen gemäß AMS zertifiziert sein. Dazu gehören besonders:
Beispiele wichtiger Standards:
Jeder Fertigungsschritt muss überwacht und mit detaillierter Dokumentation bestätigt werden: Basissetzungen, In-Process-Kontrollen, CMM-Messungen und FAI-Berichte.
Qualitätskontrolle – FAI, PPAP, CMM
Qualitätssicherung in der Luftfahrt bedeutet eine vollständige Dokumentation der Konformität jedes einzelnen Bauteils.
Jedes Maß laut Zeichnung muss gemessen und entsprechend den Rückverfolgbarkeitsanforderungen dokumentiert werden.
Neben Maßtoleranzen sind entscheidend:
Selbst kleine Abweichungen in Masse oder Form können ein rotierendes Bauteil aus dem Gleichgewicht bringen.
Hundertstel oder Tausendstel Millimeter können sicherheitsrelevant sein — daher gelten extrem enge Kontrollgrenzen.
Ein Hersteller muss sicherstellen:
Höchste Qualität entsteht aus dem Zusammenspiel von Technologie, Erfahrung und streng kontrollierten Prozessen.
Um ein Bauteil in der Luftfahrt einsetzen zu können, muss es strenge Anforderungen erfüllen in Bezug auf: